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Cello in Kronberg

Die reiche Kultur des Cellospiels entdecken: Beim Kronberg Festival unterrichten große Lehrer öffentlich

Alle zwei Jahre wird Kronberg zur „Welthauptstadt des Cellos“ (Mstislav Rostropovich). Fünf renommierte Cellisten – Frans Helmerson, Gary Hoffman, Jens Peter Maintz, Jérôme Pernoo und Wolfgang Emanuel Schmidt – unterrichten während des Kronberg Festivals 2022 Studentinnen und Studenten aus aller Welt.

Die öffentlichen Stunden sind Gelegenheiten, einmal verschiedene künstlerische und pädagogische Ansätze zu erleben und dabei mit dem Repertoire wunderbarer Cello-Musik immer vertrauter zu werden.

Im Jahr der Cello Meisterkurse hat auch das Festival einen Cello-Schwerpunkt, Konzerte der Dozentinnen und Dozenten und ausgewählter Meisterschüler inklusive. Vorträge, Workshops und Präsentationen vermitteln jede Menge Wissenswertes rund um das Cello und seine Musik. Und im Jahr darauf ist – mit Geigen Meisterkursen – die Violine dran.

25. September bis 3. Oktober 2022

Die aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen ab dem 27. September fest.

Programm der Cello Meisterkurse auf einen Blick (PDF)

Dozenten

Frans Helmerson © Franz Hamm
Violoncello

Frans Helmerson

Der schwedische Cellist Frans Helmerson erhielt seine Ausbildung zunächst bei Guido Vecchi in Göteborg, anschließend bei Giuseppe Selmi in Rom und William Pleeth in London.

Der schwedische Cellist Frans Helmerson erhielt seine Ausbildung zunächst bei Guido Vecchi in Göteborg, anschließend bei Giuseppe Selmi in Rom und William Pleeth in London. Großen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten außerdem Sergiu Celibidache und sein Förderer Mstislav Rostropovich. 1971 gewann er einen der renommiertesten Musikpreise für Cellisten, den Cassadó-Wettbewerb in Florenz – nur die erste von vielen weiteren Auszeichnungen. Tourneen führten ihn ins europäische Ausland und nach Japan, Russland, Südamerika, Australien, Neuseeland und in die USA.

Frans Helmerson spielt mit vielen namhaften Orchestern und erhält für seine Konzerte und Einspielungen hervorragende Kritiken. Seine Aufnahme von Dvořáks Cellokonzert (mit Neeme Järvi und dem Göteborg Symphonieorchester) wurde zur „besten auf dem heutigen Markt vorhandenen Aufnahme“ gewählt. Hochgelobt ist auch seine Aufnahme von Shostakovichs Cello-Konzert Nr. 1.

Frans Helmersons Liebe zur Kammermusik ist ein weiterer wichtiger Motor für seine musikalischen Aktivitäten. Er ist regelmäßig bei den wichtigsten europäischen Festivals zu Gast, unter anderem in Verbier, beim Pablo Casals Festival in Prades oder beim Ravinia Festival, und über viele Jahre war er künstlerischer Leiter des „Umea-Korsholm International Chamber Music Festival“. 2002 war er Mitbegründer des Michelangelo String Quartets, in dem er heute mit Mihaela Martin, Conrad Muck und Michael Barenboim spielt.

Neben seiner Karriere als Solist, Kammermusiker und auch als Dirigent unterrichtete Frans Helmerson mehrere Jahre an den Musikhochschulen in Köln und in Madrid. Seit 2011/12 ist er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig. 2016 kam eine Professur an der Barenboim-Said Akademie in Berlin hinzu. Frans Helmerson unterrichtet seit 2006 als Hauptfachlehrer in den Kronberg Academy Studiengängen. Er spielt ein Cello von Stefan-Peter Greiner.

Photo: Frans Helmerson

Jérôme Pernoo © Alix Laveau
Violoncello

Jérôme Pernoo

Der in Nantes geborene Cellist Jérôme Pernoo studierte bei Germaine Fleury, Xavier Gagnepain und Philippe Muller am Pariser Konservatorium.

Der in Nantes geborene Cellist Jérôme Pernoo studierte bei Germaine Fleury, Xavier Gagnepain und Philippe Muller am Pariser Konservatorium. 1994 war er Preisträger des Tchaikovsky-Wettbewerbs in Moskau sowie des Internationalen Rostropovich Cellowettbewerbs in Paris und 1996 Gewinner des Pretoria-Wettbewerbs.

Jérôme Pernoo konzertierte mit den meisten großen französischen Sinfonieorchestern sowie mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Chamber Orchestra of Europe, den Wiener Symphonikern, den Brüsseler Philharmonikern, dem Orchestre National de France, dem Bayerischen Staatsorchester München, der Philharmonia Zürich, dem Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm und dem National Orchestra of Spain in Madrid.

Gemeinsam mit dem Pianisten Jérôme Ducros tritt er in renommierten Konzerthäusern wie der Wigmore Hall in London, dem Théâtre des Champs-Elysées, dem Théâtre du Châtelet und dem Auditorium de Radio-France in Paris auf. Zu seinen kammermusikalische Partnern gehören außerdem Alina Ibragimova, Renaud Capuçon, Gérard Caussé, Antoine Tamestit, Frank Braley, Nicholas Angelich, Eric Le Sage, Bertrand Chamayou, Emmanuel Pahud, Paul Meyer, Quatuoren Ebène und viele weitere.

Jérôme Pernoo ist Gründer und künstlerischer Leiter des Musikfestivals „Les vacances de Monsieur Haydn“ in La Roche Posay, das erstmals im September 2005 stattfand. 2015 gründete er das Centre de musique de chamber de Paris.

Seine Diskographie umfasst das Cellokonzert von Jacques Offenbach mit dem Ensemble Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski (Deutsche Grammophon 2006) und das Cellokonzert von Guillaume Connesson mit Jean-Christope Spinosi (Deutsche Grammophon 2013). Des Weiteren nahm er mit Jérôme Ducros dessen Werke sowie Werke von Beethoven (u.a. Kreutzer-Sonate in der Bearbeitung von Czerny) auf.

Er spielt ein Barockcello und ein Violoncello piccolo, beide aus der Mailänder Schule des 18. Jahrhunderts, sowie ein modernes Cello von Franck Ravatin.

Photo: Alix Laveau

Gary Hoffman © William Beaucardet
Violoncello

Gary Hoffman

Gary Hoffman wurde in Vancouver, Kanada, geboren und studierte bei Karl Fruh und János Starker.

Gary Hoffman wurde in Vancouver, Kanada, geboren und studierte bei Karl Fruh und János Starker. Bereits mit 15 Jahren gab Gary Hoffman sein Solorecital-Debut in der Londoner Wigmore Hall. Mit 22 Jahren wurde er das jüngste Fakultäts-Mitglied in der Geschichte der Indiana University School of Music. International bekannt wurde Gary Hoffman, als er 1986 als erster Amerikaner den Internationalen Rostropovich Wettbewerb Instrumentale Meisterschaft, besondere Klangschönheit und poetisches Feingefühl sind die Eigenschaften, die Gary Hoffman in seinem bemerkenswerten Spiel vereint. Internationales Ansehen erlangte er, nachdem er 1986 als erster Amerikaner den Rostropovich Cello- Wettbewerb in Paris gewonnen hatte.

Als gefragter Solist ist Gary Hoffman seit vielen Jahren mit den weltbesten Orchestern zu erleben: mit den Sinfonieorchestern in Chicago, London, Montreal, Toronto, San Francisco und Baltimore ebenso wie mit dem English, Moscow und Los Angeles Chamber Orchestra, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de la Suisse Romande, den Netherlands und Rotterdam Philharmonics, dem Cleveland Orchestra for the Blossom Festival und dem Philadelphia Orchestra. Dabei arbeitete er mit so gefeierten Dirigenten wie André Previn, Charles Dutoit, Mstislav Rostropovich, Pinchas Zukerman, Andrew Davis, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Jesús López-Cobos und James Levine zusammen. Er tritt bei den wichtigsten Konzertreihen und den renommierten Musikfestivals auf, u. a. in Marlboro, Aspen, Bath, Evian, Helsinki, Verbier und Stresa, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ravinia Festival, dem Mostly Mozart Festival, dem Festival International de Colmar und beim Festival de Toulon. Häufig spielt er als Gast mit Streichquartetten wie dem Emerson String Quartet, dem Tokyo String Quartet, dem Borromeo String Quartet, dem Brentano String Quartet oder dem Ysaÿe Quartet.

2011 wurde Gary Hoffman Maître en Résidence der Chapelle de Musique Reine Elisabeth in Brüssel. Als Gastdozent unter richtet er seit 2008 regelmäßig die Studierenden der Kronberg Academy. Er spielt das „Ex-Leonard Rose“-Violoncello von Nicolo Amati.

Photo: William Beaucardet

Wolfgang Emanuel Schmidt © Simon Pauly
Violoncello

Wolfgang Emanuel Schmidt

Wolfgang Emanuel Schmidt konnte schon während seines Studiums bei David Geringas und Aldo Parisot bei zahlreichen Wettbewerben auf sich aufmerksam machen: So verlieh ihm beim Internationalen Rostropovitch-Wettbewerb die Jury unter dem Vorsitz von Mstislav Rostropovitch den Grand Prix de la Ville de Paris und zusätzlich den Preis für zeitgenössische Musik.

Wolfgang Emanuel Schmidt konnte schon während seines Studiums bei David Geringas und Aldo Parisot bei zahlreichen Wettbewerben auf sich aufmerksam machen: So verlieh ihm beim Internationalen Rostropovitch-Wettbewerb die Jury unter dem Vorsitz von Mstislav Rostropovitch den Grand Prix de la Ville de Paris und zusätzlich den Preis für zeitgenössische Musik. Zudem gewann er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und den 1. Preis beim International Australasian Cello Competition in Neuseeland. Er ist Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau sowie des International Leonrad Rose Cello Competition in den USA.

Seitdem konzertierte Wolfgang Emanuel Schmidt in Europa, Rußland und den USA als Solist mit renommiertesten Orchestern, wie u.a. dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Radiophilharmonie des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Sinfonia Varsovia, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Tokyo Symphony Orchestra, den Rundfunkorchestern von Prag und Ljubljana, den Baltimore und Houston Symphony Orchestras sowie dem Saint Paul Chamber Orchestra und der Philharmonia Prag unter Dirigenten wie Marek Janowski, Donald Runnicles, Charles Dutoit, Rafael Frühbeck de Burgos, Yutaka Sado, Hugh Wolff, Jiri Belohlavek, Vassili Sinaiski, Gerd Albrecht, Andrey Boreyko, Eivind Gullberg Jensen, Gabriel Feltz, Michael Sanderling, Nicholas Milton, Markus Poschner und Fabrice Bollon.

Ebenso ist er gern gesehener Gast u.a. bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen, beim Rheingau-Musikfestival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival, wo er bereits zusammen mit Christoph Eschenbach konzertierte.

Intensiv widmet sich Wolfgang Emanuel Schmidt auch der Kammermusik, wo er mit bedeutenden Künstlern wie Lang Lang, Emanuel Ax, Gil Shaham, Isabelle Faust, Nikolaj Znaider, Leonidas Kavakos, Kyoko Takezawa, Miriam Fried, Edgar Meyer und David Shifrin auftrat. Zudem war er Mitglied der Chamber Music Society of Lincoln Center in New York und bildet mit Jens Peter Maintz das Cello-Duo „Cello Duello“.

Konzerte der vergangenen Spielzeiten führten ihn in die Berliner Philharmonie, in die Alte Oper Frankfurt, in die Philharmonie am Gasteig und den Herkulessaal München, ins Kennedy Center Washington, in die Carnegie Hall sowie die Alice Tully Hall in New York, ins Theatre de Chatelet und Theatre de Champs Elysee in Paris, die Wigmore Hall London, Prags Rudolfinum sowie Tokyos Suntory Hall.

Im September 2001 erschien bei Sony Classical seine CD „French Impressions“, im September 2004 folgte ebenfalls bei Sony Classical seine in der Presse hochgelobte Einspielung der Cellokonzerte von Sergei Prokofiev sowie 2008 seine Einspielung der Cellokonzerte von Schumann und Elgar bei Sony Classical. Beim Label Capriccio erschien zudem seine Aufnahme von Blochs „Voice in the Wilderness“ mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Als Chefdirigent des von ihm gegründeten Kammerorchesters Metamorphosen Berlin nahm er in den letzten Jahren zwei in der Presse hoch gelobte CDs für Sony Classical auf mit Werken von Dvorak, Suk und Tschaikowsky.

Wolfgang Emanuel Schmidt wurde 2013 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Diapason d’Or für seine Einspielung des Klaviertquartetts von Carl Maria von Weber (mit Isabelle Faust, Boris Faust und Alexander Melnikov) ausgezeichnet.

Wolfgang Emanuel Schmidt spielt auf einem Violoncello von Matteo Gofriller aus dem ehemaligen Besitz von Hugo Becker.

Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist konzertiert er zunehmend auch als Dirigent. Einladungen führten ihn so zum Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin, zur Staatskapelle St. Petersburg, zum INSO Lviv, zum Christchurch Symphony Orchestra, zur Nordwestdeutschen Philharmonie, zur Württembergischen Philharmonie oder etwa dem Südwestdeutschen Kammerorchester. Gastdirigate führten ihn in die Schweiz, nach Polen und nach Spanien.

Als Chefdirigent von Metamorphosen Berlin leitete er das Ensemble bei zahlreichen Konzerten in Deutschland, Spanien und der Schweiz, sowie bei Konzerten im Konzerthaus Berlin, wo das Ensemble mit einer eigenen Reihe ein künstlerisches Zuhause gefunden hat.

Wolfgang Emanuel Schmidt lehrt als Professor an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, der Universität der Künste Berlin sowie an der Kronberg Academy.

Photo: Simon Pauly

Jens-Peter Maintz © Mat Hennek
Violoncello

Jens Peter Maintz

Jens Peter Maintz genießt einen hervorragenden Ruf als vielseitiger Solist, gefragter Kammermusiker sowie als engagierter und erfolgreicher Celloprofessor.

Jens Peter Maintz genießt einen hervorragenden Ruf als vielseitiger Solist, gefragter Kammermusiker sowie als engagierter und erfolgreicher Celloprofessor. Aus Hamburg stammend, studierte er bei David Geringas und besuchte Meisterkurse bei weiteren großen Cellisten wie Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Frans Helmerson und Siegfried Palm. Darüber hinaus prägten ihn die intensiven Kammermusikstudien bei Uwe-Martin Haiberg und Walter Levin. Im Jahre 1994 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, der bis dahin im Fach Cello 17 Jahre lang nicht vergeben worden war.

Einige Jahre sammelte er wertvolle Orchestererfahrung als Solocellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und bereiste auch als Mitglied des renommierten Trio Fontenay die Welt. Seit 2006, damals auf Einladung von Claudio Abbado, ist Jens Peter Maintz Solocellist des Lucerne Festival Orchesters.

Seine Solistenkarriere brachte ihn mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Marek Janowski, Dmitry Kitajenko, Franz Welser-Möst, Reinhard Goebel und Bobby McFerrin zusammen. Er musizierte dabei u.a. mit dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem RSO Stuttgart, dem Residenzorchester den Haag und Tokyo Symphony Orchestra. Neben dem klassischen Repertoire brachte Jens Peter Maintz auch viele Werke zeitgenössischer Komponisten, von Isang Yun bis Georg Friedrich Haas, zur Aufführung.

Seit 2004 lehrt er als Professor an der Universität der Künste Berlin, wo er eine äusserst erfolgreiche Celloklasse leitet. Viele seiner Studenten sind Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe und/oder haben führende Positionen in großen Orchestern inne. Ebenso ist Jens Peter Maintz ein überaus gefragter Kammermusiker – er ist Mitglied der renommierten Konzertreihe „Spectrum Concerts Berlin“ und musiziert mit Kammermusikpartnern wie Janine Jansen, Boris Brovtsyn, Torleif Thedéen sowie mit Hélène Grimaud, Kolja Blacher, Isabelle Faust, Antoine Tamestit oder dem Artemis, Carmina und Auryn Quartett.
Zusammen mit Wolfgang Emanuel Schmidt bildet er seit mittlerweile 25 Jahren das Cello-Duo „Cello Duello“, das auf den wichtigsten Cellofestivals weltweit konzertiert, wie z.B. beim Kronberg Festival, bei der Cello Biennale Amsterdam und dem Piatigorsky Festival Los Angeles.

Für seine bei Sony Classical erschienene CD mit Solowerken von Bach, Dutilleux und Kodaly wurde Jens Peter Maintz mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnet. Das Label Berlin Classics veröffentlichte seine viel beachtete Aufnahme mit den Cellokonzerten von Haydn, begleitet von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Jens Peter Maintz spielt das „Ex-Servais“-Cello von Giovanni Grancino aus dem Jahre 1697.

Photo: Mat Hennek

Pianistinnen

Anna Naretto
Klavier

Anna Naretto

Anna Naretto, in Savona (Italien) geboren, hat die Kammermusik und die Liedgestaltung zum Mittelpunkt ihrer pianistischen Tätigkeit gemacht.

Anna Naretto, in Savona (Italien) geboren, hat die Kammermusik und die Liedgestaltung zum Mittelpunkt ihrer pianistischen Tätigkeit gemacht. Als Duo-Partnerin hervorragender Künstler ist sie gern gesehener Gast internationaler Konzertreihen und Festivals wie den Dresdner Musikfestspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, in der Barge music (New York), im Herkulessaal (München), bei den Konzerten im Fronhof (Augsburg), der Frankfurter Kulturwoche (Krakau) sowie bei Konzerten der Kronberg Academy.
Anna Naretto ist auch als Solorepetitorin und Orchestermitglied im Opernbereich aktiv, an Theatern wie der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt und auch im Rahmen von Festivals wie dem Adriatic Chamber Music Festival.

Ihr künstlerisches Wirken auf der Bühne ergänzt sie mit der didaktischen Tätigkeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (Assistentin von Michael Sanderling). Im Rahmen von namhaften Akademien (u. a. Kronberg Academy, Carl-Flesch-Akademie Baden-Baden, Forum Artium, Weimarer Meisterkurse, Jeunesses Musicales Deutschland) arbeitet sie außerdem regelmäßig mit Frans Helmerson, Wolfgang Emanuel Schmidt, Gary Hoffman, Wolfgang Boettcher und Nobuko Imai zusammen.
Anna Naretto kooperiert als offizielle Begleiterin mit des Concours musical Reine Elisabeth in Brüssel, mit dem Deutschen Musikrat sowie mit der ARD.

Ihre Lehrer waren Sergio Verdirame am Conservatorio „G. Verdi“ in Turin, Rainer Hoffmann, Andreas Meyer-Herrmann und Charles Spencer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, das Altenberg Trio am Konservatorium der Stadt Wien. Meisterkurse unter anderem bei Dietrich Fischer-Dieskau, Irwin Gage, Andrea Lucchesini, Emilia Fadini und Jesper Christensen rundeten ihre Ausbildung ab.

Keiko Tamura © Keiko Tamura
Klavier

Keiko Tamura

Keiko Tamura wurde in Japan geboren. Schon früh erhielt sie am Staatlichen Musikgymnasium Tokio Klavier- und Kompositionsunterricht.

Keiko Tamura wurde in Japan geboren. Schon früh erhielt sie am Staatlichen Musikgymnasium Tokio Klavier- und Kompositionsunterricht. Später studierte sie bei Eliza und Conrad Hansen an der Musikhochschule Lübeck, wo sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Ihre Ausbildung in Kammermusik erhielt sie bei so renommierten Musikern wie Walter Levin, Menahem Pressler und Vladimir Ashkenazy. Keiko Tamura wurde vielfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. So war sie 1990 im Duo mit dem Cellisten Thomas Grossenbacher Preisträgerin beim Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Vittorio Gui“ in Florenz und erhielt 1998 und 2002 beim Internationalen Tchaikovsky Wettbewerb in Moskau die Auszeichnung als „beste Klavierbegleitung“.

Inzwischen konzertiert die Pianistin in ganz Europa, den USA, Japan und Korea. Sie trat beim Davos Festival und dem Rheingau Musik Festival auf, musizierte als Kammermusik-Partnerin mit David Geringas und Tsuyoshi Tsutsumi, dem Artemis Quartett und dem Bartók Quartett Budapest und gastierte als Solistin mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Armin Jordan. Viele ihrer Auftritte wurden von Rundfunk und Fernsehen übertragen. Keiko Tamura ist Mitglied des „Trio Caleidoskopio“, zusammen mit dem Geiger Primož Novšak und dem Cellisten Thomas Grossenbacher.

Photo: Keiko Tamura

Julia Okruashvili © Julia Okruashvili
Klavier

Julia Okruashvili

Die aus Moskau stammende Pianistin Julia Okruashvili ist eine Musikerin voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion.

Die aus Moskau stammende Pianistin Julia Okruashvili ist eine Musikerin voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion. Lebendige Phrasengestaltung, Flexibilität und eine sprechende Artikulation charakterisieren ihr Spiel. So urteilt die Presse über die
Musikerin: „Eine Pianistin aus der Eliteliga.“

Sie konzertiert regelmässig im Duo mit Künstlern wie Daniel Hope, Bomsori Kim, Camilla Nylund, Albrecht Mayer und László
Fenyö in den wichtigsten Musikzentren Europas und Deutschlands, wie Berliner Philharmonie, Gasteig in München, Alte Oper in Frankfurt, Festspielhaus Baden-Baden,
Zeneakadémia in Budapest, Wiener Musikverein, Athenäum in Bukarest, Philharmonie in Moskau und Sankt Petersburg. Bei den großen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Mosel-Musikfestival, dem Kronberg Academy Festival, den Bregenzer Festspielen, dem La Folle Journée Festival in Nantes, dem Gent Festival van Vlaanderen, dem George Enescu Festival oder Tokio Spring Festival ist die Musikerin ein gern gesehener Gast. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Frankfurter Museumsorchester, dem Kollegium Winterthur oder dem Wiener Kammerorchester.

Im Jahr 2019 erschien ein Doppelalbum ''Russian Piano Trios'' bei Haenssler Classic. Im Sommer 2021 nahm sie gemeinsam mit László Fenyö ein Album mit Werken von Z. Kodály, E. von Dohnányi und F. Liszt, welches anlässlich des Jubiläumsjahres 2022 von Z. Kodály erscheinen wird.

Die in ihrer internationalen Konzerttätigkeit gewonnene Erfahrung gibt sie als Lehrkraft an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln an aufstrebende Generationen weiter.

Photo: Julia Okruashvili

Yumiko Urabe © Wolfgang Pirker
Klavier

Yumiko Urabe

Yumiko Urabe wurde in Fukuoka (Japan) geboren. Sie studierte zunächst an der Gei-Dai Universität in Tokio und schloss das Studium dann mit dem Meisterklassendiplom bei Klaus Schilde an der Musikhochschule in München ab.

Yumiko Urabe wurde in Fukuoka (Japan) geboren. Sie studierte zunächst an der Gei-Dai Universität in Tokio und schloss das Studium dann mit dem Meisterklassendiplom bei Klaus Schilde an der Musikhochschule in München ab.

Yumiko Urabe lebt seit 1984 in München, unterrichtet seit 1988 an der Hochschule für Musik und Theater München und wurde dort 2006 zur Honorarprofessorin berufen. Sie ist Preisträgerin des José Iturbi Wettbewerbs in Valencia und der GPA International Piano Competition in Dublin. Als versierte und geschätzte Kammermusikpartnerin trat sie weltweit mit renommierten Künstlern wie András Adorján, Lisa Batiashvili, Ana Chumachenco, Veronika Eberle, Arabella Steinbacher, Walter Nothas, Tatjana Vassilieva und Wen-Sinn Yang auf. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in mehrere europäischen Länder zu bekannten Festivals wie dem Kilkenny Music Festival, dem MDR Musiksommer und dem Schleswig-Holstein Musik Festival, sowie nach Japan, Korea, Taiwan, nach Kanada und in die USA.

Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen bei NAXOS und Traversières belegen ihre künstlerische Arbeit. Im Jahr 2013 wurde sie mit dem Fukuoka-Kultur-Preis in Japan ausgezeichnet.

Yumiko Urabe ist seit 2011 ständige Korrepetitorin an der Kronberg Academy.

Photo: Wolfgang Pirker

Dana Protopopescu © Elir Studio Photo
Klavier

Dana Protopopescu

Die Pianistin Dana Protopopescu, eine Schülerin von Karl Engel, gab ihr Orchesterdebüt im Alter von 16 Jahren in ihrer Heimat Rumänien.

Die Pianistin Dana Protopopescu, eine Schülerin von Karl Engel, gab ihr Orchesterdebüt im Alter von 16 Jahren in ihrer Heimat Rumänien. Dreimal wurde sie mit dem Music Critics Award für herausragende Musiker ausgezeichnet, zuletzt für die Veröffentlichung ihrer Biographie "Unvergessliche Nachhalle" durch den rumänischen Verleger Romania Muzicala. Während ihrer Karriere arbeitete sie mit vielen renommierten Dirigenten wie Horia Andreescu, Louis Langrée, Alexander Rahbari und trat als Kammermusikerin mit den Geigern Augustin Dumay, Mihaela Martin, Liviu Prunaru, den Cellisten Frans Helmerson, Gary Hoffman, Ivan Monighetti und Maria Kliegel auf. Engagements führten sie bereits nach Abu-Dhabi, Barcelona, Boston, Brüssel, London, Madrid, Moskau, Montréal, Paris, Séoul, Washington D.C.

Dana Protopopescu hat an vielen renommierten Festivals teilgenommen, darunter das George Enescu Festival und Celibidache Festival, das Prager Festival, das Casals Festival in Spanien, das Ravello Festival in Italien, das Wiltz Festival in Luxemburg, das Kfar-Blum Festival in Israel und das Arhus Festival in Dänemark. Zusätzlich zu ihren Konzertauftritten unterrichtete sie Klavier und Kammermusik in verschiedenen Meisterkursen in Luxemburg, Toskana-Italien und Chapel Hill und North Carolina USA.

In der Geigenklasse von Augustin Dumay und in der Celloklasse von Gary Hoffman an der Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien arbeitete sie in der Vergangenheit als Dozentin. Sie war mehrfach offizielle Pianistin der Queen Elisabeth International Music Competition und nahm an internationalen Wettbewerben wie der ARD-Musikwettbewerb in München, der International Jean Sibelius Violin Competition in Helsinki und der Naumburg International Violin Competition in New York teil. Zudem spielte sie als Pianistin in Meisterkursen von Zakhar Bron, Pierre Amoyal und Igor Oistrach.

Dana Protopopescu hat die kompletten Beethoven-Violinsonaten und die drei Grieg-Sonaten mit dem Geiger Liviu Prunaru aufgenommen. Für weitere CD-Aufnahmen, die mit Critics Choice Awards für herausragende Aufnahmen ausgezeichnet wurden, spielte sie unter anderem das Gesamtklavierwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy, Konzerte von Clara Schumann, Johann Nepomuk Hummel und Carl Maria von Weber ein.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Yunus Altikanat, Anna Olivia Amaya Farias, Rafael Arreghini, Seungyeon Baik, Lucía Baladrón Rodríguez, Hans Baumert, Lara Biancalana, Joel Blido, Eleonora Bordînc, Pauline Boudon, Daniel Brandon, Maxim Calver, Raffaella Cardaropoli, Jean-François Carrière, Willard Carter, Roman Cazal, Wan Wing Chan, Yung-Han Cheng, Zhou Cheng Lam, Leonardo Chiodo, Luka Coetzee, Anna Crawford, Giovanni Crivelli, Flóra Csőke, Hanna Daub, Alexander Davis-Pegis, Yuna Dierstein, Balázs Dolfin, Ania Druml, Philip Engström, Serena Fantini, Maksim Fedcenko-Pietsch,  Tom Feltgen, Karl Figueroa, Gerard Flotats, Clara Yuna Friedensburg, Sarah Gait, Maria-Izabela Ghergu, Jorge Giménez, Luca Giovannini, Lavinia Golfarini, Amy Goto, Johannes Gray, Maxime Grizard, Lorenzo Guida, Gabriel Guignier, Beliz Güney, Anouchka Hack, Annabel Hauk, Constantin Heise, Eline Hensels, Elvis Herndl, Astrid Hillerud, Ka Yeung Hung, Annie Seeun Hyung, Caterina Isaia, Léo Ispir, Jin Seok Jeong, Valentijn Jeukendrup, Irena Josifoska, Adam Joyce, Seyeon Jung, Ken Kaneda, Sophie Kauer, Haddon Kay, Cyprien Keiser, Liav Kerbel, Jisoo Kim, Jung Hoon Kim, Connor Kim, Minji Kim, Yo Kitamura, Marcel Johannes Kits, Joshua Kovac, Marguerite La Rosée, Pablo Laporev, Carlo Lay, Julia Lee, Youbien Lee, YuChan Lee, Yong Jun Lee, Sydney Lee, Cyprien Lengagne, Shicong Li, Manuel Lipstein, Jiaqi Liu, Giorgio Lucchini, Edward Luengo, Beka Maisuradze, Jean-Baptiste Maizières, Dominik Manz, Alessandro Mastracci, Oliwia Meiser, Rafael Menges, Krzysztof Michalski, Shuki Minagawa, Yuya Mizuno, Luiz Fernando Moita Venturelli de Souza, Keisuke Morita, Parya Moulaei, Ioana Movileanu, Dilshod Narzillaev, Birgitta Oftestad, Haru Ogiwara, Alex Olmedo, Chase Park, Sang Hyeok Park, Petar Pejčić, David Pěruška, Antonio Peula, Wojciech Prażuch, Caroline Quiñones De La Cruz, Amalia Rümmele, Umut Sağlam, Yuki Sayama, Clara Schlotz, Philipp Schupelius, Arkhip Sherstennikov, Ivan Skanavi, Miah Smith, Michael Song, Arsenii Stavytskyi, Fabian Sturm, Iurie Surguciov, Josef Matěj Švec, Chao Tzu-Shao, Andrej van Brakel, Jan Vargas Nedvetsky, Alejandro Viana, Carlos Vidal Ballester, Vilem Vlcek, Johanna Vocetková, Ari Webb, Samuel Weilacher, Robert Wheatley, Mia Wimbiscus, Ella Wimbiscus, Juliet Wolff, Yun-Chen Wu, Max Wung, Rebekah Yang, Arne Zeller, Aihao Zheng, Zhang Zhiyu, Michelle Zhu, Cornelius Zirbo, Klaudio Zoto

Förderpreise

Viele junge Talente kann man bei den Cello Meisterkursen entdecken! Einigen von ihnen werden am Ende der Kurse Förderpreise zugesprochen, die sie in ihrer weiteren künstlerischen Entwicklung unterstützen sollen.


Landgraf von Hessen Preis
Der Landgraf von Hessen-Preis ist ein traditionsreicher Förderpreis in Höhe von 5.000 €, der am Ende der Cello Meisterkurse & Konzerte an einen aktiven Teilnehmer vergeben wird. Der Preis wurde 1994 von Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Margaret von Hessen und bei Rhein († 1997) gestiftet. Er soll einem besonders viel versprechenden Cellotalent zur Förderung dessen weiterer musikalischer Entwicklung zugesprochen werden. Über viele Jahre wurde der Preis von dem treuen Förderer der Kronberg Academy, Moritz Landgraf von Hessen († 2013), überreicht. 2014 hat Floria Landgräfin von Hessen diese Aufgabe von ihrem Schwiegervater übernommen.

Preisträger
Brannon Cho und Aleksey Shadrin (2020)
Elia Cohen-Weissert und Erica Piccotti (2018)
Jonathan Roozeman und Zlatomir Fung (2016)
Laura van der Heijden und Maciej Kułakowski (2014)
Matthew Allen und Andrei Ioniţă (2012)
Anastasia Kobekina (2010)
Ha Young Choi und Dai Miyata (2008)
Leonard Elschenbroich (2006)
Nicolas Altstaedt und Giorgi Kharadze (2004)
Thomas Carroll und Julian Steckel (2002)
Bong-Ihn Koh (2000)


Boris Pergamenschikow Stipendium
Zum Andenken an den 2004 verstorbenen großen Cellisten und Pädagogen Boris Pergamenschikow wird alle zwei Jahre während der Cello Meisterkurse das Boris Pergamenschikow Stipendium an einen jungen Cellisten oder eine junge Cellistin vergeben. Es beinhaltet eine monatliche Zuwendung von 400 € über eine Dauer von zwei Jahren und wird zur Finanzierung von Ausgaben vergeben, die der persönlichen kulturellen und intellektuellen Weiterentwicklung dienen sollen.

Stipendiaten
Luca Giovannini (2021–2023)
Ivan Karizna (2018–2020)
Aleksey Shadrin (2016–2018)
Lizi Ramishvili (2014–2016)
Anastasia Kobekina (2012–2014)
István Várdai (2010–2012)
Gabriel Schwabe (2008–2010)
Julian Steckel (2006–2008)
Julian Arp (2004–2006)


Frans Helmerson Förderpreis
Der mit 5.000 € dotierte Förderpreis zu Ehren des Cellisten und Pädagogen Frans Helmerson wird am Ende der Cello Meisterkurse & Konzerte an einen ausgewählten aktiven Teilnehmer bzw. eine Teilnehmerin bis 27 Jahre verliehen. Er wird finanziert von Hanna Lange. 2020 wurde der Förderpreis nicht vergeben, da die Cello Meisterkurse nicht stattfinden konnten.

Preisträger
Birgitta Elisa Oftestad und Yuki Sayama (2018)
Min Ji Kim und Yoonsoo Yeo (2016)


 

Cello Meisterkurse & Konzerte werden gefördert durch

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